Elektrische Halbkassettenmarkise Anthrazit mit LED und Motor UPF 80+ SP1201EMLA
Elektrische Halbkassettenmarkise Weiß mit LED und Motor UPF 80+ SP1201EMLW
Solar-Vollkassettenmarkise elektrisch mit LED Dunkelgrau RAL 7012, PU-beschichtet, UPF 80+, 320 g/m² SP1308EMSL
Vollkassettenmarkise elektrisch mit LED Anthrazit, PU-beschichtet, UPF 80+, 280 g/m² 1307EML
Vollkassettenmarkise elektrisch mit LED Beige 4x3 m, UPF 80+, 280 g/m² 1307EML
Elektrische Gelenkarmmarkise mit Funkmotor Grau UPF 80+ SP1105EM
Solar-Vollkassettenmarkise elektrisch mit LED Hellgrau RAL 7004, PU-beschichtet, UPF 80+, 320 g/m² SP1308EMSL
Vollkassettenmarkise elektrisch mit LED Hellgrau RAL 7004, PU-beschichtet, UPF 80+, 320 g/m² SP1308EML
Vollkassettenmarkise elektrisch mit LED Dunkelgrau RAL 7012, PU-beschichtet, UPF 80+, 320 g/m² SP1308EML
Gelenkarmmarkise elektrisch Grau SPD060, PU-beschichtet, UPF 80+, 280 g/m² SP1105EM
Elektrische Markisen: Maximaler Komfort für Ihre Terrasse
Verabschieden Sie sich vom mühsamen Kurbeln per Hand! Eine elektrische Markise verwandelt Ihren Außenbereich auf Knopfdruck in eine luxuriöse Wohlfühloase. Besonders bei großflächigen Beschattungssystemen wie einer massiven Vollkassettenmarkise erfordert die manuelle Bedienung viel Kraft. Mit einem integrierten Motor wird das Aus- und Einfahren des Schattenspenders zu einem flüsterleisen Kinderspiel. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und die warmen Sommertage auf Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon in vollen Zügen genießen.
Unsichtbare Kraft: Wie funktioniert der Markisenmotor?
Das Herzstück jeder elektrischen Anlage ist der sogenannte Rohrmotor. Dieser kompakte, aber extrem leistungsstarke Elektromotor ist komplett unsichtbar im Inneren der Tuchwelle (dem Metallrohr, auf dem der Stoff aufgerollt wird) verbaut. Er ist dort vor Witterungseinflüssen optimal geschützt. Im Gegensatz zum manuellen Getriebe einer Handkurbel sorgt der Markisenmotor zudem für ein besonders gleichmäßiges und materialschonendes Aufrollen. Das Markisentuch wird beim Ausfahren perfekt auf Spannung gehalten, was die Faltenbildung minimiert und die Lebensdauer der Mechanik spürbar verlängert.
Smarte Steuerung: Von der Fernbedienung bis zum Smart Home
Den höchsten Bedienkomfort bietet eine Markise mit Funkmotor. Anstatt aufwendig Kabel für einen Wandschalter quer durch das Wohnzimmer verlegen zu müssen, steuern Sie Ihre Anlage bequem per Funk-Fernbedienung – direkt vom Liegestuhl oder vom Esstisch aus. Viele moderne elektrische Markisen lassen sich zudem problemlos in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren. So können Sie Ihren Sonnenschutz sogar per Smartphone-App steuern, von Zeitschaltuhren profitieren oder die Anlage aus der Ferne bedienen.
Die Markise, die mitdenkt (Sonnen- und Windsensor):
Einer der größten Vorteile von elektrischen Systemen ist die Erweiterbarkeit durch smarte Wettersensoren. Ein Windsensor (Windwächter) überwacht die Windgeschwindigkeit und fährt die Markise bei aufziehendem Sturm automatisch ein, um Beschädigungen an den Gelenkarmen zu verhindern. Ein Sonnensensor hingegen fährt das Tuch bei intensiver Sonneneinstrahlung selbstständig aus. So heizen sich Ihre Wohnräume im Sommer nicht auf, selbst wenn Sie bei der Arbeit sind!
Welche Markisenarten gibt es?
Kassettenmarkisen / Vollkassettenmarkisen
Die Kassettenmarkise ist die Premium-Lösung für Ihre Terrasse. Ist die Markise eingefahren, ruhen das Markisentuch und die Gelenkarme vollständig geschützt in einer geschlossenen Kassette. Diese Vollkassettenmarkise bietet maximalen Schutz vor Regen, Wind und Schmutz. Egal ob Sie eine Kassettenmarkise 4x3m, 5x3m oder 6m Breite suchen, Modelle mit integrierter LED-Beleuchtung und elektrischem Antrieb bieten höchsten Komfort in den Abendstunden. Der wetterfeste, UV-beständige Stoff und Gehäusefarben wie modernes Anthrazit machen das System zum optischen Highlight an jeder Hausfassade.
Halbkassettenmarkisen
Eine Halbkassettenmarkise bietet einen idealen Kompromiss für Montageorte, die durch einen Dachüberstand oder Balkon bereits leicht geschützt sind. Das Tuch und die Mechanik werden von oben und vorne durch die Kassette vor Witterung geschützt, während die Konstruktion nach unten offen bleibt. Oft stellt sich die Frage nach dem Unterschied zwischen Kassettenmarkise und Halbkassettenmarkise: Die Halbkassette ist durch die reduzierte Bauform oft leichter und preiswerter, bietet aber dennoch hervorragenden Wetterschutz. Besonders gefragt sind Größen wie die Halbkassettenmarkise 4x3 oder 5x3m, wahlweise manuell mit Kurbel oder elektrisch per Motor steuerbar.
Gelenkarmmarkisen
Die klassische Gelenkarmmarkise ist der robuste und bewährte Sonnenschutz für Terrasse und Balkon. Ohne umschließende Kassette ist diese offene Markise besonders leicht und lässt sich flexibel an der Wand oder per Deckenmontage befestigen. Stabile Gelenkarme bringen das Markisentuch auf die gewünschte Spannung. Von der kompakten Balkon Markise mit 2m oder 3m Breite bis zur großen Gelenkarmmarkise 4m x 3m überzeugt dieses System durch Langlebigkeit. Eine integrierte Neigungsverstellung ermöglicht den optimalen Blendschutz, ganz gleich, ob Sie die Markise per Handkurbel bedienen oder sich für eine elektrische Gelenkarmmarkise entscheiden.
Elektrische Markisen & Solarmarkisen
Genießen Sie maximalen Bedienkomfort für Ihren Außenbereich. Eine elektrische Markise lässt sich bequem per Fernbedienung oder über ein Smart-Home-System steuern. Kein lästiges Kurbeln mehr – leise Rohrmotoren fahren den Sonnenschutz sanft und materialschonend ein und aus. Besonders innovativ und nachhaltig ist die autarke Solarmarkise mit Solarantrieb. Hier entfällt das aufwendige Verlegen von Stromkabeln völlig. Kombiniert mit einem Windwächter oder Sonnensensor reagiert die Beschattung zudem vollautomatisch auf Wetterumschwünge und schützt das System vor Sturmschäden.
Klemmmarkisen & Balkonsichtschutz
Für den urbanen Raum ist ein passgenauer Balkonsichtschutz essenziell. Wo eine ausladende Terrassenüberdachung keinen Platz findet, schützen Senkrechtmarkisen und Seitenmarkisen effektiv vor tiefstehender Sonne, seitlichem Wind und neugierigen Blicken. Das wasserdichte Gewebe dient als hervorragender Sicht- und UV-Blocker. Wer in einem Mietobjekt keine Löcher in die Fassade bohren darf, greift idealerweise zur stabilen Klemmmarkise für den Balkon ohne Bohren. Diese wird flexibel zwischen Boden und Decke gespannt und lässt sich bei einem Umzug rückstandslos demontieren.
Welche Markise ist die richtige für mich?
Im Hochsommer werden Terrasse und Balkon schnell zum zweiten Wohnzimmer. Bei warmen Temperaturen verbringt man die Zeit am liebsten unter freiem Himmel. Doch so schön die ersten Sonnenstrahlen auch sind: Eine zuverlässige Beschattung ist ein absolutes Muss, um den Sommer unbeschwert und vor allem sicher (Stichwort: UV-Schutz) genießen zu können.
Aber welche Beschattungsmöglichkeit ist die richtige? Welche Markise erfüllt die individuellen Wünsche und fügt sich optisch perfekt in die Architektur ein? Die Anschaffung eines hochwertigen Sonnenschutzes ist eine langfristige Investition, die wohlüberlegt sein will. Um die richtige Entscheidung zu treffen, sollten im Vorfeld folgende drei Kernfragen geklärt werden:
1. Die Einbausituation vor Ort
Die baulichen Gegebenheiten an Ihrer Fassade spielen bei der Systemwahl die ausschlaggebende Rolle.
- Geschützte Lagen: Kann die Anlage unter einem tiefen Mauervorsprung oder direkt unter einem darüberliegenden Balkon montiert werden, ist eine offene Gelenkarmmarkise eine hervorragende und oft kosteneffiziente Option. Der bauliche Überstand bietet hier bereits ausreichenden Schutz vor Regen und Schmutz.
- Teilgeschützte Lagen: Ist die Beschattung teilweise dem Wetter ausgesetzt, ist eine Halbkassettenmarkise ideal. Hierbei werden das Tuch und die mechanischen Bauteile (wie die Tuchwelle) im eingefahrenen Zustand von oben und von vorne durch ein Gehäuse geschützt. Lediglich nach unten hin bleibt die Anlage offen.
- Ungeschützte Lagen: Wird das System an der ungeschützten Wetterseite des Hauses montiert, führt an einer hochwertigen Kassettenmarkise (auch Vollkassettenmarkise genannt) kein Weg vorbei. Im eingefahrenen Zustand umschließt die Kassette das Tuch und die sensiblen Gelenkarme komplett. Das System ist somit zu 100 Prozent vor Wind, Wetter und Verschmutzung geschützt.
2. Lage, Ausrichtung und Abmessungen
Viele Terrassen sind nach Süden oder Westen ausgerichtet, um die Sonne bis in die Abendstunden nutzen zu können.
- Die richtige Größe: Je größer die zu beschattende Fläche, desto größer müssen Breite und Markisenausfall gewählt werden. Für gängige Terrassengrößen ist beispielsweise eine Kassettenmarkise 4x3m oder 5x3m ideal, während für städtische Wohnungen oft eine kompakte Balkon Markise mit 3m Breite ausreicht.
- Schutz bei tiefstehender Sonne: Besonders bei einer westlichen Ausrichtung blendet die Sonne in den späten Nachmittags- und Abendstunden stark. Hier empfiehlt sich dringend ein Markisenstoff mit Volant. Dieser zusätzliche vertikale Stoffabschluss dient als effektiver Blendschutz und erhöht die Privatsphäre. Achten Sie bei der Stoffwahl zudem auf einen hohen, zertifizierten UV-Schutz und farbbeständige Materialien (z. B. langlebiges Acryl in zeitlosem Anthrazit).
3. Zusätzliche Komfortfunktionen
Da eine Terrassenbeschattung im Idealfall ein jahrzehntelanger Begleiter ist, sollten Sie bei der Planung nicht auf komfortable Extras verzichten, die den Alltag maßgeblich erleichtern.
- Bequeme Steuerung: Eine elektrische Markise mit integriertem leisen Funkmotor erspart Ihnen das lästige manuelle Kurbeln. Sie steuern den Schatten ganz bequem per Fernbedienung vom Liegestuhl aus. Wer sich das aufwendige Verlegen von Stromkabeln an der Fassade sparen möchte, greift zur innovativen, kabellosen Solarmarkise.
- Vollautomatisierung: Möchten Sie Ihr System wetterfest machen, können Sie es mit modernen Markisensteuerungen und Sensoren aufrüsten. Ein Wind- und Sonnenwächter misst die aktuellen Wetterdaten und fährt die Anlage bei Sturm vollautomatisch ein oder bei intensiver Sonneneinstrahlung aus. So bleibt das Tuch geschützt und das Haus im Hochsommer angenehm kühl.
- Stimmungsvolles Ambiente: Ein zentrales Kaufkriterium für gemütliche Sommerabende ist eine integrierte LED-Beleuchtung in den Gelenkarmen oder im Gehäuse. So ist die Beschattung nicht nur tagsüber ein funktionaler Sonnenschutz, sondern am Abend eine elegante und sparsame Lichtquelle für Ihre Terrasse.
Aus manuell wird elektrisch: Kann man eine Markise mit Motor nachrüsten?
Sie besitzen bereits eine intakte Gelenkarmmarkise oder Halbkassette, aber das manuelle Kurbeln wird Ihnen auf Dauer zu mühsam? Die gute Nachricht lautet: In den allermeisten Fällen können Sie Ihre Markise elektrisch nachrüsten. Sie müssen nicht das gesamte Beschattungssystem austauschen, was Ihr Budget enorm schont. Die Umrüstung ist ein unkomplizierter Prozess, bei dem das seitliche Handkurbelgetriebe demontiert wird. An seiner Stelle wird ein passgenauer Rohrmotor direkt in die hohle Tuchwelle eingeschoben. So verwandeln Sie Ihren klassischen Schattenspender schnell und effizient in eine hochmoderne Anlage.
| Motortyp | Steuerung & Eigenschaften | Idealer Einsatzbereich |
|---|---|---|
| Standard-Rohrmotor (Kabel) | Wird über einen fest an der Wand installierten Schalter bedient. Erfordert die Verlegung von Stromkabeln bis in den Innenraum zum Schalter. | Neubauten oder bei genereller Terrassensanierung, wenn Kabel ohnehin neu unter Putz verlegt werden. |
| Funk-Rohrmotor | Steuerung per Handsender (Fernbedienung). Der Motor benötigt lediglich einen Stromanschluss; aufwendige Kabel zum Schalter entfallen komplett. | Nachrüstung an bestehenden Fassaden, da der Montageaufwand minimal ist. |
| Motor mit NHK (Nothandkurbel) | Verfügt zusätzlich über eine integrierte Öse, um die Anlage auch bei einem Totalausfall des Stroms manuell bewegen zu können. | Windreiche Gebiete oder Orte mit häufigen Stromausfällen. |
Der Stromanschluss: Was muss bei der Montage beachtet werden?
Damit Ihre neue elektrische Markise reibungslos funktioniert, ist ein klassischer 230-Volt-Stromanschluss an der Außenfassade zwingend erforderlich. Bei einem Funkmotor ist dies besonders einfach zu realisieren: Das Stromkabel des Motors muss lediglich von einem Elektriker mit der nächsten Abzweigdose oder einer geeigneten, spritzwassergeschützten Außensteckdose verbunden werden. Achten Sie bei der Planung darauf, dass der Motor (je nach Modell) oftmals wahlweise auf der rechten oder linken Seite der Tuchwelle verbaut werden kann – wählen Sie die Seite, die näher an Ihrer Stromquelle liegt, um lange, sichtbare Kabelwege an der Hauswand zu vermeiden.
Wichtiger Sicherheitstipp: Stromausfall bei aufziehendem Sturm
Was passiert, wenn ein Gewitter aufzieht und plötzlich der Strom ausfällt? Eine herkömmliche elektrische Anlage lässt sich dann nicht mehr einfahren, was bei starken Windböen zu schweren Schäden an den Gelenkarmen führen kann. Wenn Sie in einer sehr wetterexponierten Region leben, empfehlen wir beim Kauf oder der Nachrüstung zwingend einen Motor mit Nothandkurbel (NHK). Dieser Motor besitzt eine kleine Öse, in die Sie bei Stromausfall eine klassische Handkurbel einhängen können, um das Markisentuch manuell und sicher vor dem Wind zu schützen.
Budget und Anschaffung: Was kostet eine elektrische Markise?
Die Investition in eine elektrische Markise hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Gesamtgröße der Anlage, der Art des Gehäuses und dem verbauten Motor (Standard-Kabelmotor oder bequemer Funkmotor). Eine offene Gelenkarmmarkise mit Motor ist naturgemäß günstiger in der Anschaffung als eine massive, komplett geschlossene Vollkassettenmarkise. Für ein hochwertiges, langlebiges elektrisches System in der beliebten Standardgröße 4x3 Meter sollten Sie je nach Ausführungsklasse und Tuchqualität mit Kosten zwischen 800 und 2.500 Euro rechnen. Bedenken Sie dabei: Der Motorantrieb schont die Mechanik und das Gewebe durch ein extrem gleichmäßiges Aufrollen, was die Lebensdauer Ihrer Anlage im Vergleich zur handgekurbelten Variante oft spürbar verlängert und die Investition über die Jahre absolut rentabel macht.
Erste Hilfe: Was tun, wenn die elektrische Markise plötzlich nicht mehr einfährt?
Es ist ein klassisches Szenario im Hochsommer: Ein plötzliches Gewitter zieht auf, Sie drücken den Knopf auf Ihrer Fernbedienung, aber der Markisenmotor reagiert nicht. Bevor Sie in Panik geraten oder direkt einen teuren Techniker rufen, sollten Sie die häufigste Ursache prüfen: den integrierten Thermoschutz.
Markisenmotoren sind extrem leistungsstark, aber nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt. Wenn Sie die Markise (beispielsweise beim Putzen, Einstellen oder Spielen der Kinder mit der Fernbedienung) mehrfach direkt hintereinander aus- und eingefahren haben, erhitzt sich der Motor im Inneren der Welle stark. Um einen Kabelbrand oder Defekt zu verhindern, greift ein automatischer Überhitzungsschutz (Thermoschalter) und schaltet den Motor ab. Die Lösung: Warten Sie einfach etwa 15 bis 30 Minuten. Sobald der Motor abgekühlt ist, wird die Blockade automatisch aufgehoben und die Anlage lässt sich wieder ganz normal per Knopfdruck einfahren.
Profi-Tipp: Den Motor richtig einstellen (Endlagen)
Damit der Motor weiß, wann das Tuch vollständig aus- oder eingefahren ist, müssen die sogenannten Endlagen programmiert werden. Bei modernen Funkmotoren geschieht dies ganz bequem über eine Tastenkombination auf der Fernbedienung. Bei mechanischen Rohrmotoren finden Sie meist zwei kleine Einstellschrauben (oft mit "+" und "-" markiert) direkt am Motorkopf. Drehen Sie diese vorsichtig mit dem mitgelieferten Einstellstift, um exakt zu definieren, an welchem Punkt der Motor automatisch stoppen soll. Ist die Anlage optimal eingestellt, hängt das Markisentuch stets straff und das Gehäuse schließt bündig, ohne den Motor zu überlasten.
Häufig gestellte Fragen zu elektrischen Markisen (FAQ)
Benötigt eine elektrische Markise einen Starkstromanschluss?
Nein, für den Betrieb eines Markisenmotors ist kein spezieller Starkstrom erforderlich. Die Rohrmotoren arbeiten mit einem haushaltsüblichen 230-Volt-Anschluss. Das Kabel des Motors kann von einem Elektriker an eine normale Außensteckdose oder direkt an eine geeignete Verteilerdose an der Hausfassade angeschlossen werden.
Wie viel Strom verbraucht der Motor?
Der Stromverbrauch einer elektrischen Markise ist minimal. Da der Motor nur für wenige Sekunden bis Minuten beim Aus- oder Einfahren läuft, fallen die Stromkosten kaum ins Gewicht. Selbst bei täglicher Nutzung im Sommer belaufen sich die Energiekosten auf weniger als ein bis zwei Euro pro Jahr.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Bei einem klassischen Rohrmotor lässt sich die Anlage ohne Strom nicht bewegen. Leben Sie in einer Region mit häufigen Stromausfällen oder heftigen Wetterumschwüngen, empfehlen wir einen Motor mit sogenannter Nothandkurbel (NHK). Dieser besitzt eine kleine Öse, über die Sie das Markisentuch im Notfall manuell mit einer Kurbel einfahren können.
Kann ich eine bestehende Markise mit Motor nachrüsten?
Ja, das ist fast immer möglich. Das alte Handgetriebe wird an der Seite demontiert und stattdessen ein moderner Rohrmotor direkt in die Tuchwelle eingeschoben. Um sich das aufwendige Verlegen von Kabeln für einen Wandschalter in den Innenraum zu sparen, greifen die meisten Kunden bei der Nachrüstung zu einem komfortablen Funkmotor.
Der Motor brummt nur noch, aber die Markise fährt nicht. Was tun?
Wenn der Motor leise brummt, aber blockiert, hat sich oft nur die sogenannte Endlage verstellt oder das Tuch klemmt leicht. Reagiert die Anlage nach mehrmaligem Benutzen gar nicht mehr, ist mit großer Wahrscheinlichkeit der integrierte Thermoschutz (Überhitzungsschutz) aktiv. Lassen Sie den Motor in diesem Fall einfach 20 bis 30 Minuten abkühlen, danach funktioniert er meist wieder fehlerfrei.
Ist ein Windwächter oder Sonnensensor sinnvoll?
Absolut! Smarte Wettersensoren sind eine hervorragende Investition. Ein Windwächter (Anemometer) misst die Windgeschwindigkeit und rollt die Anlage bei aufkommendem Sturm vollautomatisch ein. Das verhindert schwere Schäden an den Gelenkarmen, auch wenn Sie gerade nicht zu Hause sind. Ein Sonnensensor fährt das Tuch aus, um das Aufheizen der Wohnräume im Sommer zu verhindern.
Kann ich den Neigungswinkel der Markise selbst einstellen?
Ja, der elektrische Antrieb hat keinen Einfluss auf die Einstellung des Neigungswinkels. Diesen verändern Sie mechanisch über kleine Justierschrauben direkt an den seitlichen Wandhalterungen (Armlagern). Fahren Sie die Anlage ein Stück aus, entlasten Sie das Ausfallprofil leicht und stellen Sie den gewünschten Winkel für den Regenablauf (mind. 14 bis 15 Grad) ein.
Darf die elektrische Anlage bei Regen ausgefahren bleiben?
Der Motor selbst ist im Inneren der Welle (oder in der schützenden Vollkassette) sicher vor Wasser geschützt (oft IP44 zertifiziert). Das Tuch hält leichtem Nieselregen stand. Bei starkem Dauerregen müssen Sie die Anlage jedoch einfahren, damit das schwere Wasser die Konstruktion nicht überlastet und sich keine gefährlichen Wassersäcke auf dem Stoff bilden.
Lässt sich die Markise in mein Smart Home integrieren?
Ja. Wenn Sie sich für eine Markise mit einem modernen Funkmotor entscheiden, lässt sich diese über entsprechende Steuerzentralen (Smart-Home-Hubs) oft in bestehende Systeme integrieren. Alternativ können Sie bei klassischen, kabelgebundenen Motoren den manuellen Wandschalter durch einen smarten Unterputzschalter ersetzen, um die Anlage per App oder Sprachbefehl zu bedienen.
Muss ein Markisenmotor gewartet werden?
Nein, moderne Rohrmotoren sind absolut wartungsfrei. Sie sind dauergeschmiert und gekapselt. Sie sollten jedoch die beweglichen Teile der Markise (wie die Gelenkarm-Scharniere) zweimal jährlich mit etwas Silikonspray pflegen. Je leichtgängiger die Mechanik läuft, desto weniger Kraft muss der Motor aufwenden, was seine Lebensdauer zusätzlich maximiert.